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Der "Fränkische Anzeiger", Lokalzeitung Rothenburgs berichtet bereits im Vorfeld über die Entwicklungen zum Toppler-Jahr 2008. Durch die Direktverlinkung gelangen Sie ohne Umweg zu den einzelnen Artikeln.
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Berichtet ausführlich über das Toppler-Jahr 2008: Der "Fränkische Anzeiger" aus Rothenburg.
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Das neue Toppler-Theater überrascht mit hervorragender Bilanz „Bereicherung für die Stadt“
ROTHENBURG – Damit hatten viele nicht gerechnet: das Toppler-Theater wurde bereits im ersten Jahr ein großer Erfolg. Und obwohl im Startjahr große Ausgaben für die fehlende Theater-Infrastruktur zu tätigen waren, konnte das Kulturforum als Trägerverein jetzt dem Stadtrat einen ausgeglichenen Theater-Haushalt vorstellen, wobei es anstatt eines erwarteten Defizits sogar etwas Geld für die Rücklage gibt. weiterlesen
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Wird wieder verpflichtet: Regisseur Reiyk Bergemann, hier beim „Kontrabaß“, der nochmal im Spielplan steht. diba-foto
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Quelle: Fränkischer Anzeiger, Rothenburg o.d.T. Mit freundlicher Genehmigung des Fränkischen Anzeigers.
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Kulturkritik: Toppler-Premiere mit glänzenden Darstellern und Schwächen im Stück Herzerfrischende Inszenierung
ROTHENBURG – Premiere gut, alles gut? Mit einer glänzenden Vorstellung stillte das Topplertheater alle Neugier auf das für die Tauberstadt zukunftweisende Bühnenprojekt im Nordhof des Reichsstadtmuseums. Zum glücklichen Ende einer rund zweijährigen Vorbereitungszeit konnten sich die ersten 120 Besucher davon überzeugen: Es stimmt schon auf Anhieb fast alles. Lauschig, apart, intim: die Bühne. Homogen und hoch inspiriert: die Schauspieler. Nicht ohne Feinschliff: die Inszenierung, sekundiert von einer unprätentiös-effektiven Licht- und Tontechnik. Weiterlesen
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Arik Seils, Ina Meling und Matthias Klösel in einer Szene vor der Treppe. Foto: Düll
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Ansprechendes Programm mit Ausstellungseröffnung und Theaterpremiere Toppler-Festakt erfreute
ROTHENBURG – Mit einem ansprechenden Festprogramm und in heiterer, gelöster Atmosphäre sind am Samstag im Kreuzhof des Reichsstadtmuseums die Feierlichkeiten zum Toppler-Gedenkjahr in Rothenburg eröffnet worden. Der Höhepunkt folgte am Abend mit der ersten Aufführung im frisch aus der Taufe gehobenen Rothenburger Toppler-Theater. Weiterlesen
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Erster Applaus im Topplertheater: Die Zuschauer auf den vollen Rängen zeigen sich recht angetan. Foto: Weber
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Stimmen zum Stück
Josef Göppel (Bundestagsabgeordneter): Mich hat besonders die Leistung der Schauspieler beeindruckt. Großes Kompliment. Der Einstand für ein kleines, feines Theater in Rothenburg ist voll gelungen. Ich denke, dass Rothenburg sich damit eine zusätzliche Attraktivität verschafft. Es ist auch ein geschickter Zug, ein eigentlich historisches Stück mit Bezügen zur Gegenwart darzustellen – sehr fein angelegt. Man kann von der Historie in die jetzige Politik hineindenken. Es gibt Leute, die versuchen, Ideale zu leben und es gibt Machtmenschen, das kam sehr gut raus in dem Stück. Richard Bartsch (Bezirkstagspräsident): Das Stück weckt Lust auf Geschichte. Der Spielort ist ein Kleinod, der sich gut in die Theaterlandschaft in Franken-Hohenlohe einbringen wird. Für Gäste gibt es künftig noch mehr Grund in Rothenburg zu bleiben und eine Theaternacht anzuhängen. Ich bin beeindruckt von der Theater-Initiative, die in kurzer Zeit Unmögliches möglich gemacht hat. weiterlesen
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Zum Jubiläumsjahr wird dem Stadtführer gehuldigt mit Eis, Praline und Teddybär Alles Toppler – oder was?
ROTHENBURG – In seiner kühlsten Version zergeht Toppler im Nu auf der Zunge. Als süßes i-Tüpfelchen stellt er die pure Verführung dar. Als viergängiger Gaumenschmaus ruft er in kulinarischer Form seine größten Freunde und Feinde in Erinnerung. Toppler ist derzeit in vieler Munde, nicht nur thematisch, sondern in den verlockendsten Varianten. Aber auch eine eigens aufgelegte Postkarte trägt seinen Namen, eine frisch erschienene Lied-Komposition, eine aufs Jubiläumsjahr bezogene Münze und sogar ein exklusiver Teddybär, dessen Bauch jenes Wappen mit den Würfelsymbolen ziert. Weiterlesen
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Ausstellung in der Gewerbehalle eröffnet Toppler und die Kunst
ROTHENBURG – Im Toppler-Gedenkjahr hat sich auch der Künstlerbund mit der Geschichte des großen Rothenburger Bürgermeisters Heinrich Toppler auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist in einer Ausstellung zu sehen, die am Samstagabend in der Gewerbehalle am Marktplatz eröffnet wurde. weiterlesen
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Arbeiten von Patrick Riefer-Kraus dominieren die Ausstellung. Foto: Schäfer
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Verein Alt-Rothenburg fühlt sich in „Bausachen“ zu wenig eingebunden „Zur Zeit ein bisschen Funkstille“
ROTHENBURG – Nicht ohne Sorge betrachtet Alt-Rothenburg die Entwicklung der Altstadt. Vorsitzender Bernhard Mall warnte in der Jahreshauptversammlung vor den Gefahren einer gastronomisch-gewerblichen Umnutzung von Wohnraum. „Bausachen“ will der Verein in Zukunft wieder stärker in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit rücken. weiterlesen
Den gesamten Jahresbericht des Vereins Alt-Rothenburg lesen Sie hier.
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Ein Teil der Mauer hinter dem ehemaligen Amtsgericht soll beseitigt werden Foto: sis
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Stadtrat auf Stippvisite beim Topplertheater Sitzprobe stimmt auf den Start ein
ROTHENBURG – Es war schon eine spezielle Sitzprobe, die da am Donnerstagabend auf den kurz vorher gelieferten und montierten weißen Zuschauersitzen des Topplertheaters stattgefunden hat. Die Stadträte durften sozusagen Versuchskaninchen spielen und als allererste die Ränge testen. Und bei dieser Gelegenheit bekamen sie auch gleich eine Szenensequenz aus dem Stück „Toppler – oder der Versuch, sich die ganze Welt untertan zu machen“ zu sehen, für das seit Anfang Mai die Proben laufen. Uraufführung dafür ist am Samstag, 14. Juni. Weiterlesen
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Foto: Fränkischer Anzeiger, (c) Schäfer
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Hinter verschlossener Türe wird im Toppler-Theater noch engagiert geprobt
Auf der Bühne fliegen die Fetzen ROTHENBURG – Bald ist es so weit. Heute in drei Wochen ist Premiere im neuen Toppler-Theater und die Proben laufen auf Hochtouren. Die Spannung steigt, nicht nur bei Schauspielern und Regisseur, denn hier ist Pionierarbeit in seiner Reinform am Werk. weiterlesen
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Das Buhnenbild scheint wie aus dem Leben gegriffen (c) diba-Foto.
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Heinrich Toppler im Spiegel des Erfolgsautors E. W. Heine „Kein Held, sondern ein Schlitzohr“
ROTHENBURG – Das Topplerjahr schleppt sich dahin. Dabei haben andere schon lange den Reiz des Stadtkönigs entdeckt, der vor 600 Jahren ein so erbärmliches Ende im Kerker des eigenen Rathauses fand. Mit dem Berliner Bestseller-Autor E. W. Heine gelang der Oskar-von-Miller-Realschule nun ein Glücksgriff. Auf Einladung von Schulleiter Dieter Schulz vertiefte sich der Erzähler bei Lesungen an verschiedenen Tagen vor Erwachsenen und Schülern nochmals in den mittelalterlichen „Mordfall“. weiterlesen
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Die 11ten Rothenburger Wanderwochen eröffnet Herrlicher Blick ROTHENBURG – Der Start in die elften Rothenburger Wanderwochen war ein Auftakt nach Maß: Bei einem Bilderbuchwetter wandelten am Samstagnachmittag zahlreiche Wanderfreunde „auf den Spuren von Heinrich Toppler“, genossen die reizvolle Landschaft und erfreuten sich an der ergrünenden und blühenden Natur. mehr
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Foto: hap
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Das Geheimnis gelüftet: Die drei Darsteller des Toppler-Stücks stehen fest Die ersten auf der Topplerbühne
Eigentlich ist es fast schon ein historisches Ereignis, denn nach über fünf Jahrzehnten (Burgtheater) wird wieder ein eigenes Theater-Ensemble verpflichtet. Regisseur und Theaterleitung lüften das Geheimnis und verraten, das Ina Meling, Matthias Klösel und Arik Seils die ersten sind, die auf der neuen Toppler-Bühne stehen werden. Weiterlesen
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Toppler-Theater Alles über das neue Theater Rothenburgs.
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Innerhalb von vier Jahren zum beachtlichen Wirtschaftsbetrieb gemausert Herausforderung fürs Kulturforum
Als Trägerverein für das neue Toppler-Theater mit einem Wirtschaftsplan von 160000 Euro entwickelt sich das von den Mitgliedern bestärkte Kulturforum bereits vier Jahre nach seiner Gründung zu einem bedeutenden Kulturbetrieb nach dem Festspiel. Dessen Vorsitzender Harald Krasser sowie der Kulturbrauhaus-Initiator und Stadtrat Dieter Seiferlein unterstützen als neue Beisitzer den engagierten Kreis von Ehrenamtlichen, der ein Profi-Theater langfristig in Rothenburg etablieren will. Der Eröffnung am 14. Juni sieht man angesichts des Medienechos und der regen Kartennachfrage optimistisch entgegen. Weiterlesen
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Hier die Originalversion:
Sehr geehrter Herr Danner,
es drängt mich, auf Ihren Leserbrief zu antworten. Dass der Teil der Landhege aus den Aktionen des Topplerjahres ausgeklammert wird, stimmt so nicht ganz. Es gibt - zwar noch vergleichsweise wenige - aber immerhin einige Veranstaltungen und Aktionen in der Landhege im Rahmen des Topplerjahres. Das könnten auch auch unserer Sicht mehr sein, da gebe ich Ihnen recht.
Ich als privater Initiator der offiziellen Internetseite www.heinrich-toppler.de (dies ist mit der Stadt Rothenburg seit langem so vereinbart) versuche seit vielen Monaten auch inhaltlich die Landhege mit in die Internetpräsentation einzubauen. Dazu habe ich bereits viele Kontakte und Literatur gesichtet. Leider scheitert eine Veröffentlichung oftmals an Urheberrechten und Copyrights von Verlagen oder Autoren. Oder die Publikationen sind nicht mehr im Buchhandel erhältlich.
Deswegen bitte ich Sie und alle anderen, die sich in der Landhege auskennen oder Aktionen planen, um aktive Mitarbeit und einen kritischen und wohlwollenden Blick auf die Toppler-Homepage.
Alle Veranstalter in der Landhege rennen bei uns offene Tore ein, wenn es um Ideen oder konkrete Aktionen in und um die Landhege geht. Machen Sie mit. Jede Idee oder Hinweis ist gerne willkommen. Nur gemeinsam können Aktionen um das Topplerjahr gelingen. Wir sind dabei - Sie auch?
Jochen Ehnes, Ansbach Webmaster www.heinrich-toppler.de
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Jochen Ehnes Initiator der Toppler-Homepage.
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Leserbrief vom 30.03.2008 Mit freundlicher Genehmigung des Fränkischen Anzeigers
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Ein Erwachen für das Stadtarchiv Der neue Leiter des Stadtarchivs, Oliver Fieg, ist offensichtlich dabei, die öffentliche Einrichtung mehr in den Blickpunkt zu rücken und auch als Dienstleister der Verwaltung zu verstehen. Jedenfalls beeindruckte er kürzlich den Kulturausschuss mit seiner Bilanz nach erst zweimonatiger Tätigkeit und einem kurzen Ausblick auf die Umstrukturierung. mehr
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Blick in das Stadtarchiv Foto: Jochen Ehnes
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Leserbrief vom 26.03.2008 Mit freundlicher Genehmigung des Fränkischen Anzeigers
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Toppler-Comic bietet Abenteuer und Ästhetik
Prickelnde Shoko ROTHENBURG – Ein Comic über Rothenburg ist nicht ohne Beispiel. Nichtsdestotrotz bleibt er eine echte Herausforderung, wenn die Stadt dabei nicht nur als Kulisse dienen soll wie in dem 1986 erschienenen „Zwischen Leben und Tod“, ein Werk des Belgiers Roger Leloup, ein Klassiker des Genres. mehr
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ROTABENE! COMICS - Alle Grafiken und Bilder des Toppler-Comics sowie die Textbeiträge sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur für private Zwecke verwendet werden. Jegliche gewerbliche oder anderweitig kommerzielle Nutzung ist unzulässig und wird gerichtlich verfolgt. © Schneider Druck GmbH | Rothenburg ob der Tauber
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Christian Mittermeier, Lucie Pohl und Max Bode in Manhatten Kochen und Toppler in New York ROTHENBURG – Die Welt ist klein und Entfernungen spielen keine Rolle. Und so kam es letzte Woche zu einer besonderen Begegnung in New York. Dort hatte Christian Mittermeier anläßlich einer Kochveranstaltung mit Buchvorstellung auch die Schauspielerin Lucie Pohl und den Künstler Max Bode eingeladen, die bereits den Titel des Toppler-Comics präsentierten, der übernächste Woche in den Verkauf geht. mehr
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Foto: Fränkischer Anzeiger
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Ein tolles Ergebnis im Nachhall d. Tag d. off. Tür Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion des Fränkischen Anzeigers.
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Das schreibt der Fränkische Anzeiger mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.
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Bericht des FA vom 28.02.2008 mit freundlicher Genehmigung des Fränkischen Anzeigers.
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Der Klick auf den Artikel vergrößert ihn. Mit freundlicher Genehmigung des Fränkischen Anzeigers, Rothenburg.
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Gedenken an großen Bürgermeister mit Anlaufschwierigkeiten Im Toppler-Jahr bleibt noch eine Menge Arbeit
ROTHENBURG – Das Toppler-Jahr hat begonnen und noch immer fehlt es an einer zusammenfassenden Darstellung dessen, was alles an Veranstaltungen zum Thema stattfindet. Durch die aktuelle Personalsituation am Verkehrsamt ist das nicht gerade leichter geworden. In letzter Sekunde gewissermaßen ist jetzt ein Programmheft in Vorbereitung. Der vollständige Artikel des Fränkischen Anzeigers
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Das 1388 von Heinrich Toppler im Taubertal errichtete Schlößchen ist ein gut erhaltenes Wahrzeichen, das besichtigt werden kann. Foto: diba
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Neues Faltblatt beschäftigt sich mit dem ehemaligen Rothenburger Gebiet außerhalb der Stadtmauer Zwischen Landwehr und Landhege
ROTHENBURG – Wenn von der Landwehr und von der Landhege des alten Rothenburger Gebietes die Rede ist, wird gern angenommen, hier handle es sich um ein und die selbe Sache. Das neue Faltblatt „Kreuz und quer durch die Rothenburger Landwehr“ hält die beiden Begriffe erfreulicherweise konsequent auseinander und stellt sich darüber hinaus auch noch als überaus ergiebige und reich bebilderte Informationsquelle zu einem gerade auch im Topplerjahr interessanten Thema mit einem feingestrickten Netz von Bezügen dar. weiterlesen
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In der Berichterstattung vom 12.02.008 über den Vortrag von Heinrich Toppler von Dr. Ludwig Schnurrer haben sich zwei sinnenstellende Fehler eingeschlichen:
Nicht Barbara Wernitzer, sondern Barbara Spengler begleitete den Lebensweg Topplers als seine erste Gattin.
Der Lehrvertrag von 1369 bezieht sich nicht auf Heinrich Toppler, sondern auf Hans Metzholz, den Toppler für seine Zwecke ausbilden sollte.
aus: Fränkischer Anzeiger vom 14.02.2008
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Überraschend neue Erkenntnisse über Rothenburgs großen Bürgermeister Heinrich Toppler Eine Verwechslung aufgedeckt
ROTHENBURG – „Unqualifiziertes Geschwätz“ ist nach Auffassung des Historikers Dr. Ludwig Schnurrer der Beitrag über Heinrich Toppler im Online-Lexikon „Wikipedia“, in der sich „eine Menge unbedarfter Dilettanten“, aber auch offenbar einige ernsthafte Historiker mit dem ehemaligen Rothenburger Bürgermeisters beschäftigen. Umso wichtiger sei es im Toppler-Gedenkjahr, bei den „Fakten“ zu bleiben. weiterlesen
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Dr. Ludwig Schnurrer beim Vortrag in der Glocke. Foto: JoE
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Vortrag von Prof. Dr. Fuchs, Würzburg Mit freundlicher Genehmigung des "Fränkischen Anzeigers"
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Präsentation mit umfangreichem Spielplan und Internet überraschte Konzept Toppler-Theater steht
ROTHENBURG – Für einige sah es fast schon so aus, als schien die Idee eines Heinrich Toppler-Theaters für die Öffentlichkeit in der Versenkung zu verschwinden. Dabei stellten die letzten Monate nur die Ruhe vor dem Sturm da, denn das Toppler-Theater ist quicklebendig. Und jetzt überraschte man mit der Präsentation eines umfassenden fertigen Theater-Konzeptes, dem Spielplan sowie einer Marketingvorlage und einem Internetauftritt. weiterlesen
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Der Theaterhof ist bereits fertig saniert (Bild aus der End-Bauphase), die Patina bleibt erhalten. Foto: diba
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Im Fremdenverkehrsausschuss: Tourismuszahlen, Toppler-Jahr, Bayern-Rundfahrt Übernachtungen nehmen zu
ROTHENBURG – Erfreuliche Zwischenergebnisse bei den Übernachtungszahlen konnte Verkehrsdirektor Johann Kempter in der Sitzung des Fremdenverkehrsausschusses am Montag vorlegen. Außerdem ging es um das Toppler-Jahr 2008, die Bayern-Rundfahrt und die Zusammenarbeit mit Hochschulen auf mehreren Feldern. Nicht so erfreulich war die Abrechnung der Bayern-Radrundfahrt. Weiterlesen
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Sowohl auf der Baustelle wie beim Spielbetrieb geht es voran Das Toppler-Theater wird im Oktober fertig
ROTHENBURG – Mit großen Schritten geht es mit dem Toppler-Theater voran: im Nordhof des Reichsstadtmuseums wird zügig gearbeitet und man rechnet bereits bis Ende Oktober mit der Fertigstellung. Ebenso gut laufen die Vorbereitungen für den Spielbetrieb und die Organisation des neuen Theaters für das Premierenjahr 2008. weiterlesen
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Hochbetrieb herrschte in den letzten Monaten auf der Baustelle im künftigen Theater-Nordhof des Reichsstadtmuseums. Foto: diba
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aus der neuen Homepage zum Toppler-Theater:
Nach vielen Beratungen und Vorarbeiten entsteht nun das endgültige Theaterkonzept, das sich wieder an den Ausgangsüberlegen orientiert. Die Idee eventuell Klaus Pohl bereits zum Premierenjahr mit einem eigenen größeren Toppler-Stück einzubinden, mußte zurückgestellt werden, weil es weder zeitlich noch von den Kosten zu schaffen ist. 21.07.2007 weiterlesen
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(c) diba-Foto
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Fragezeichen zum Gedenkjahr
ROTHENBURG – Über die Situation des Reichsstadtmuseums mit sinkenden Besucherzahlen sowie über die Städtische Musikschule und das Toppler-Gedenkjahr wurde der Kulturausschuß in öffentlicher Sitzung informiert. Man erfuhr, dass es zum Toppler-Jahr 2008 immer noch an einem klaren Veranstaltungsprogramm fehlt, zwar einiges im Gespräch ist, aber noch etliche Fragezeichen bleiben. Lesen Sie hier den ganzen Beitrag.
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Landhege-Gebiet dokumentiert Eine reich gesegnete Kultur-Landschaft
ROTHENBURG LAND – Es ist eine der wenigen noch ziemlich ursprünglichen Kultur-Landschaften in Deutschland, die das Rothenburger Gebiet aufzuweisen hat. Diese Tatsache bringt jetzt eine sehr wertvolle Arbeit im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Landschaftspflege ins Bewusstsein. Der Verfasser gewährte uns schon vor Erscheinen der umfangreichen Schrift Einblick. Weiterlesen
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Allzu leichtfertig hat man in Deutschland historische Alleen beseitigt. Was im Rothenburger Land noch da ist, gilt es zu bewahren. Hier die Straße von Leuzenbronn kommend. Foto: diba
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Der Verein befasste sich in seiner Jahreshauptversammlung 2007 auch mit dem Thema "Toppler-Jahr". Kritische Anmerkungen dazu machte Schriftführer Dr. Richard Schmitt in seinem Jahresbericht. Der Fränkische Anzeiger hat diesen in einer Zusammenfassung am 27. Mai 2007 in der FA-Onlineausgabe veröffentlicht.
Der gesamte Text des Jahresberichtes wird auf der Homepage des Vereins Alt-Rothenburg veröffentlicht.
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(...) Die aktuelle Entwicklung zum geplanten Toppler-Theater erläuterte Dieter Balb als Initiator des Vorhabens. Die Theaterpläne nehmen bereits konkrete Formen an. Unter dem Dach des Kulturforums als künftiger Trägerverein für die Theaterinitiative ist seit Monaten ein kleiner Arbeitskreis tätig, der die Dinge vorantreibt. Mit jährlich wechselndem Ensemble will man ab 2008 im Gedenkjahr zum 600. Todestag des Bürgermeisters Heinrich Toppler während der Sommermonate die regionale Freilicht-Theatersaion bereichern – sowohl mit eigenen Stücken wie auch mit Gastspielen. (...)
lesen Sie hier den vollständigen Artikel. 20.04.2007
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New Yorker Art Direktor zeichnet Toppler-Comic Bilder erzählen die große Geschichte
ROTHENBURG – Aktuell aus New York eine weitere gute Nachricht zum Toppler-Jahr 2008: einer der Art-Direktoren des international bekannten Kulturmagazins „The New Yorker“ wird zusammen mit Klaus Pohl einen Toppler-Comic publizieren. weiterlesen
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Oberbürgermeister sieht neuen „kulturellen Glanzpunkt“ fürs Reichsstadtmuseum Zur Theaterpremiere gibt’s ein Toppler-Stück von Klaus Pohl
ROTHENBURG – Nun steht es fest: der Dramatiker und Schauspieler Klaus Pohl (New York und Wien) schreibt selbst das Premierenstück für das künftige Heinrich-Toppler-Theater. Und die zweite gute Nachricht: er wird sich auch in den Folgejahren für den weiteren Aufbau des kleinen Theaters im Museumshof engagieren. Nicht nur die Theaterinitiative freut sich über diese Entwicklung. Zur Zeit wird eine Konzeption von 2008 bis 2010 erarbeitet. Hier könne ein „kultureller Glanzpunkt“ entstehen, von dem auch das Reichsstadtmuseum profitiert, ist Oberbürgermeister Walter Hartl überzeugt.
Die Ursprungsidee entstand im Sommer 2006 in einem Gespräch des Lokalredakteurs mit dem Festspielregisseur Reiyk Bergemann. Daraus bildete sich ein kleiner Theaterkeis. Ungeahnt bekommt das Ganze durch die Mitwirkung von Klaus Pohl nun eine fundierte professionelle Ausrichtung.
In den letzten Wochen wurde auf verschiedenen Ebenen sehr intensiv am Theaterprojekt gearbeitet. Dabei wäre das Vorhaben ohne die Entschlossenheit und Unterstützung des Stadtrates gescheitert, denn der hat kurzfristig die Renovierung des Museumshofes vorgezogen. Oberbürgermeister Hartl dazu: „Ich bin dem Stadtrat sehr dankbar, dass er trotz der angespannten Haushaltslage, des Zeitdrucks und der noch nicht gesicherten genauen Theaterkonzeption die Chancen für Rothenburg erkannt und die Mittel bewilligt hat!”
Dass dies keine Investition ins Blaue war, zeigt sich schon jetzt. Klaus Pohl, der in New York und Wien arbeitet (und viele Erfolge auf großen Bühnen und beim Film vorweisen kann), ist in Rothenburg geboren und ging hier in die Heinrich-Toppler-Schule. „Da habe ich nochmal nachgelesen, wer das eigentlich war“, erzählte er uns. Das Ergebnis nach historischer Lektüre: er ist von Toppler so fasziniert, dass ihn die Figur als Stückeschreiber und Dramatiker seitdem nicht mehr loslässt.
Klaus Pohl: „In einem unglaublich dramatischen Umfeld im 14./15. Jahrhundert geschieht fast im Kleinformat das, was heute weltweit passiert: miteinander streitende, abtretende Altmächte und aufziehende neue Mächte“. In diesem Kontext sieht er in Toppler eine Figur, die „mit unglaublichem Geschick, mit Weitsicht, aber auch mit großem ökonomischen Verständnis und gesundem Egoismus in dieses Wirrwarr von Interessen eine Bresche schlägt, was nicht nur Rothenburg sondern den freien Städten im Allgemeinen zugute kommt“. Das hat ihn angesteckt, denn solche Figuren seien nicht so reich gesät.
Und so kam es, dass in ständigem Kontakt mit dem Theaterinitiator und Redakteur Dieter Balb, die Dinge vorangetrieben wurden, Klaus Pohl andere Termine über den Haufen warf und sich in New York wie in Wien in vorbereitende Arbeiten für die Toppler-Theatergeschichte stürzte. Die Handlung des Stückes, soviel verrät er schon, wird sich am historischen Stoff orientieren, denn der hat für ihn eine tagesaktuelle Aussage. Es geht um den letzten Lebensabschnitt des Bürgermeisters, die Kriegsvorbereitungen und Topplers Ende. „Das Stück wird nicht den Versuch machen – der immer scheitern muss – das ganze Leben Topplers nachzuzeichnen”, betont der Autor.
Und wie sieht sein Engagement für das Toppler-Theater in den Jahren 2008 bis 2010 nun aus? Klaus Pohl: „Ich arbeite daran interessante Leute nach Rothenburg zu bekommen. Jemand wie Sepp Bierbichler könnte den Toppler spielen, darüber hab ich schon mit ihm gesprochen.” Im Stück gibt es auch eine schöne Mädchenfigur: „Dafür könnte ich vielleicht meine Tochter Marie gewinnen”, sagt der künstlerische Berater des Toppler-Theaters.
In der Tauberstadt möchte man ein kleines, aber feines Theater mit 99 Plätzen etablieren und dieses kulturelle Angebot auch in das Umfeld des Reichsstadtmuseums einbinden, das dadurch mehr in den öffentlichen Blickpunkt rückt. Pohl bezeichnet Rothenburg schon heute als eine „Stadt des Theaters“ und hebt das Festspiel und die Hans-Sachser hervor. Der Hans-Sachs-Darsteller Willi Assel beim „Kälberbrüten“ habe ihn schon immer begeistert. Dies, aber auch das Torturmtheater in Sommerhausen und das Dinkelsbühler Städtetheater hätten ihm den Weg zur Bühne gewiesen. „Wir werden nach Bedarf neben professionellen Schauspielern auch Darsteller von den Hans-Sachsern und vom Meistertrunk einsetzen“, betont Klaus Pohl und sorgt damit für eine weitere reizvolle Variante: Laien könnten so mit bekannten Profis auf der Topplerbühne stehen!
Das Premierenstück 2008 soll ein glanzvoller Start in eine Rothenburger Theatersaison werden, aber man denkt bereits an die folgenden Jahre. Für 2009 wird ein Theaterseminar geplant. „Wir wollen im zweiten Jahr von Toppler ausgehend ein anderes Thema suchen und können uns eine sommerliche Theater- oder Schreibwerkstatt vorstellen”, erläutert Klaus Pohl. Dazu würden junge Leute auch aus dem europäischen Ausland angesprochen (so aus Prag, wohin Topplers Spuren 1388 zu König Wenzel führen). Der Haller Goethe-Institutsleiter Peter Panes unterstützt das Vorhaben.
Der Dramatiker im Gespräch mit dem OB und dem Theaterkreis. In einer internationalen Gruppe von bis zu 25 Leuten würde über mehrere Wochen gemeinsam ein Stück entwickelt, Charaktere herausgearbeitet und dann in Szenen umgesetzt. Klaus Pohl wird dazu in Rothenburg unterrichten, nachdem er bereits am Max-Reinhard-Seminar Wien und in Berlin als Dozent szenisches Schreiben lehrt. „Ein Traum wäre es, wenn aus einem solchen Seminar heraus ein Stück entsteht, das man im folgenden Jahr auf der Topplerbühne spielen kann”.
Zum Konzept gehört, besonders in den Anfangsjahren Rothenburg als Theaterort überregional bekannt zu machen. Nach dem Werkstatttheater soll es eventuell 2010 mit einem Stückewettbewerb (oder Toppler-Dramatikerpreis) weitergehen. Das Toppler-Stück von Klaus Pohl soll aber nicht das einzige bleiben. Auch der Ausgangsgedanke, ein Stück mit dem Autor Gunter Haug und dem Regisseur Reiyk Bergemann auf die Bühne zu bringen, soll realisiert werden. Damit bahnt sich zugleich eine fruchtbare Zusammenarbeit im gesamten Theaterteam mit dem künstlerischen Berater Klaus Pohl an. Ihn aber werden die Rothenburger sicher nicht nur als Stückeautor erleben. „Der Theaterhof im Museum, das stelle ich mir traumhaft vor darin zu spielen”, stellt das Mitglied des Wiener Burgtheater-Ensembles in Aussicht.
OB Hartl, der den Künstler bereits beim Rothenburg-Besuch vor Wochen kennengelernt hat, ist „dankbar „mit Klaus Pohl einen Dramaturgen, Schauspieler und Autor von internationalem Format zu bekommen”. Damit reiche man weit über die ursprünglichen Ansätze der Initiative hinaus. Dem gebürtigen Rothenburger zollt der Oberbürgermeister „großen Respekt, dass er sich trotz seiner vielen beruflichen Verpflichtungen mit so großem Engagement für seine Heimatstadt einsetzt“. Rothenburg habe mit dem neuen anspruchsvollen Theater die Chance, noch mehr als Kulturstadt wahrgenommen zu werden.
Dem Theaterkreis im Kulturforum ist es wichtig die Stadt mit ihrem Gesamttheaterangebot zu vermarkten, zu dem das Volksschauspiel vom Meistertrunk, die Hans-Sachser und die Wintersaison des Landestheaters gehören. Unerwartet groß und erfreulich ist die positive Reaktion von Theatern aus der Region. Sie sehen keine Konkurrenz, sondern eine eigentlich überfällige Ergänzung der Theaterlandschaft in einer weltberühmten Fremdenverkehrsstadt mit über zwei Millionen Besuchern. Schon jetzt kann man nach ersten Gesprächen sagen, dass es außerhalb der reinen Toppler-Theatersaison auch weitere Angebote in Zusammenarbeit mit regionalen Theatern geben wird.
All das kostet natürlich Geld und so ist man bereits dabei einen Grundstock durch Sponsoren als feste Theater-Partner zu legen. Ferner laufen Anträge, um staatliche Mittel für den laufenden Theater-Betrieb zu erhalten. Chancen eröffnen sich über das Programm „Soziale Stadt“, das der Oberbürgermeister mit einem Kulturkonzept für das Viertel ums Reichsstadtmuseum ausfüllen möchte, wobei auch die Bücherei einbezogen wäre. Museums- und Theaterpädagogik, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung – hier könnte vieles zusammenkommen.
Bisher lastet die Arbeit auf wenigen Schultern. Das kann aber nicht so bleiben, denn für das neue Heinrich-Toppler-Theater gibt es bei dieser Perspektive eine Menge zu tun. Da die Stadt keine weiteren Mittel hat, ist ehrenamtlicher Einsatz gefragt. Die behutsame Erneuerung des Museumshofes wird im Sommer beginnen. Dann nimmt die Theater-Idee immer konkretere Formen an...
diba, 23.03.2007
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Berichtet ausführlich über das Toppler-Jahr 2008: Der "Fränkische Anzeiger" aus Rothenburg.
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Für die Festivitäten im Jahr 2008 fehlt noch das Konzept Noch viele Fragen zum Toppler-Jahr
ROTHENBURG – Es ist zwar einiges im Gespräch, aber noch immer fehlen genaue Termine und Programmpakete für das 2008 anstehende Gedenken zum 600. Todesjahr des großen Bürgermeisters Heinrich Toppler. Ein Privatmann hat unterdessen schon mal eine Toppler-Internetseite aufgebaut und eine Initiativgruppe kümmert sich um ein Toppler-Theater.
Der Rothenburger Jochen Ehnes, bekannt auch durch seine historische Münzpräge, leistete die ganze Vorarbeit für eine Webseite und hat jetzt aber den Tourismus-Service mit ins Boot geholt. So wird Rothenburgs bislang einzige Toppler-Website von dem Privatmann Ehnes, dem Gasthof „Greifen“ und dem RTS der Stadt Rothenburg in Zusammenarbeit betrieben. Verkehrsdirektor Johann Kempter dazu: „Wir wissen, dass das unsere Aufgabe gewesen wäre, sind aber einfach noch in der Vorbereitung und es wird noch eine offizielle Topplerseite geben.“
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Postkarte mit Bildnis Heinrich Topplers o.J. (vermutlich 1915)
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Jochen Ehnes sicherte sich den Namen www.heinrich-toppler.de, betont aber, er habe den Namen keineswegs dem Verkehrsamt wegnehmen wollen, sondern die Internetkennung erworben, um sie auch im Interesse der Stadt zu halten. Bezeichnenderweise ist dieses Privatangebot im Moment für interessierte Touristen und Gäste wohl die einzige Toppler-Übersichtsseite als schnelle Erstinformation. Ehnes hat das Ganze gut aufgebaut und ist dabei ständig weitere Informationen aus bekannten Quellen hinzuzufügen, wobei er ehrenamtlich aus Begeisterung für die Sache tätig ist. Lediglich unter dem Stichwort „Jubiläumsjahr 2008“ muß auch bei ihm noch der Hinweis auf fehlende Daten seitens der Stadt stehen.
Vesperplatte mit Topplerpils
Unter dem Namen www.toppler.de dagegen landet man bei der Landwehrbräu in Reichelshofen. Die wären zwar prädestiniert ihr Toppler-Pils schon jetzt entsprechend zu vermarkten, aber auf den Internetseiten sucht man vergeblich nach historischen Hinweisen zur Herkunft des werbewirksamen Namens.
Topplers Geburtshaus, der Gasthof „Goldener Greifen“, wartet mit einer „Bürgermeister Heinrich-Toppler-Pauschale“ auf, die bereits jetzt buchbar ist. Sie beinhaltet: „Drei Übernachtungen im großen Doppelzimmer mit Du/WC und TV, inklusive Frühstück in der Topplerstube, Besichtigung der Jakobskirche mit Topplerkapelle und dem Topplerschlößchen im Taubertal. Informationen über Heinrich Toppler und seine Zeit (ca. 1340 – 1408) sowie eine Vesperplatte für zwei Personen mit Topplerpils.“
Der illustre Kreis, der sich bereits Ende letzten Jahres in Sachen Toppler-Gedenken im „Greifen“ getroffen hatte, war schon von der Zusammensetzung her nicht die Idealbesetzung, was teils an der Einladung, andernteils an Absagen lag. Jetzt aber wird es höchste Zeit, will man tatsächlich noch den Rothenburg-Gästen etwas bieten. Schließlich ist es die Absicht von Oberbürgermeister Walter Hartl die überregional bedeutende historische Figur des reichsstädtischen Bürgermeisters Toppler gebührend zu feiern.
Im Moment zeichnen sich ein Festakt vermutlich Mitte Juni 2008, eine Ausstellung im Reichsstadtmuseum, Vortragsreihen und Publikationen des Vereins Alt-Rothenburg, kirchenmusikalische Beiträge und nicht zuletzt eine Theaterpremiere ab. Von hohenlohischen Nachbargemeinden besteht Interesse an der Mitwirkung. Die Zeit drängt, denn normal müßte das Programm bis zum Frühjahr stehen und die Werbung mit Pauschalangeboten anlaufen, wobei das enge Zusammenwirken von Gastronomie und Hotelerie mit Verkehrsverein und Verkehrsamt notwendig sind.
Ganz normales Fest?
Oder aber man sieht zunehmend das Toppler-Gedenkjahr so, wie es in der letztjährigen Gesprächsrunde von Teilnehmern ausgesprochen wurde: als ein ganz normales Fest, das man nicht zu hoch hängen dürfe. So denkt man natürlich auch an eine Toppler-Feier für die Bevölkerung. Ob die Ansprüche, die der Oberbürgermeister zum Toppler-Gedenkjahr geäußert hat, gehalten werden können, das bleibt vor allem angesichts der momentanen Personalsituation und dringender Aufgabenstellungen im Städtischen Kultur- und Fremdenverkehrsamt nicht nur im Falle des Toppler-Themas mehr als fraglich. Der Kulturausschuß wird sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Planungsstand befassen dürfen.
Einer, der schon seit langem in Heinrich Toppler die Chance für ein überzeugendes Pauschalarrangement für Gäste sieht, ist Rothenburgs Hotelier und Sternekoch Christian Mittermeier. „Leben, Sterben und Mythos von Heinrich Toppler“ ist sein Angebot „Reise in die Vergangenheit“ überschrieben. Das Mittermeier-Angebot im Wortlaut: „Eine umfangreiche und exklusive Reisebegleitung an allen drei Tagen der Pauschale mit Exkursionen zu Heinrich Toppler, seinem Leben und seinem Wirken in Rothenburg, Lesung, Eintrittsgelder und exklusive Einblicke hinter sonst verschlossene Türen.“ Das Heine-Buch über den Mordfall im Mittelalter erhält der Gast als Zugabe.
Immer konkretere Formen nimmt unterdessen das eigenständige Projekt eines langfristig angelegten Rothenburger Heinrich-Toppler-Theaters im Museums-Nordhof an. Der Theater-Initiativkreis hat am gestrigen Mittwoch getagt und weitere konzeptionelle Schritte beschlossen, die auf jeden Fall garantieren, dass an dem neuen Veranstaltungsort auch noch nach dem Toppler-Gedenkjahr Theater gespielt und Kleinkunst aufgeführt wird. Man darf gespannt sein, was die Toppler-Festivitäten noch bringen.
diba, 14.02.2007
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Berichtet ausführlich über das Toppler-Jahr 2008: Der "Fränkische Anzeiger" aus Rothenburg.
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Neue Perspektiven für das Toppler-Theater: Klaus Pohl engagiert sich „Der Theater-Ort spielt mit“
ROTHENBURG – „Die Stadt lag bisher in einem Dornröschenschlaf, es ist gut, dass sich dies ändert und ich will gerne dazu beitragen!“ Der aus Rothenburg stammende bekannte und sehr erfolgreiche Schauspieler, Dramatiker, Regisseur und Autor Klaus Pohl zeigte sich bei seinem viertägigen Rothenburg-Besuch von der Idee eines Heinrich-Toppler-Theaters begeistert. Er würde sich gerne persönlich in das Projekt einbringen. Damit bekommt die Theater-Idee eine ganz neue Perspektive.
„Ich halte das Projekt für absolut realisierbar und glaube, dass es fast überfällig ist“, meinte Klaus Pohl, der von Berlin kommend am Samstag anreiste, im „Eisenhut“ wohnte und am Mittwochfrüh nach Wien zurückflog, ehe es wieder nach New York geht. Nach telefonischen Kontakten mit dem Lokalredakteur (beide kennen sich aus den „revolutionären“ sechziger Jahren, als Pohl mit Lehrlingsinitiativen und kritischen Gottesdiensten von sich reden machte) hatte der Schauspieler und Regisseur so großes Interesse am Toppler-Theaterprojekt gezeigt, dass er sich gleich in den Heine-Roman vertiefte und seine Beratung als Fachmann anbot. Nach Ortsbesichtigungen, einem Treffen mit Oberbürgermeister Walter Hartl sowie der örtlichen Theaterinitiative, kann sich Klaus Pohl sogar eine längerfristige konkrete Mitwirkung vorstellen. Nicht nur das Theaterteam, sondern auch der Oberbürgermeister ist überzeugt, dass man mit Hilfe des weitgereisten und erfahrenen Fachmanns eine gute Grundlage für eine Rothenburger Saisonbühne schaffen könnte.
Die Geschichte Pohls ist selbst Romanstoff: 1952 in Rothenburg geboren, Verkäuferlehre im Obstgeschäft Wankerl in der Hafengasse, bald politisch im Protest gegen Ungerechtigkeiten aktiv und 1969 nach München gezogen. Dort erarbeitete sich Klaus Pohl hartnäckig eine Theaterkarriere. Er zählt zu den erfolgreichen und bekannten Bühnenautoren und hat sich als Dramatiker, Schauspieler und Regisseur einen großen Namen gemacht.
Seine Frau Sandra Weigl kann auf eine Theater- und Sängerkarriere verweisen, seine Tochter Marie hat als Buchautorin Aufmerksamkeit erregt und Tochter Lucie Pohl (New York, Hamburg, Madrid) ist bereits mit 23 Jahren eine gefragte Schauspielerin in der internationalen Szene fürs Theater wie beim Film.
Am 5. Januar hat ein neues Pohl-Stück in Hamburg Premiere, zusammen mit der berühmten Schauspielerin Monika Bleibtreu. Für die Wiener Festwochen arbeitet Pohl an König Lear (er spielt den Kent). Am 19. März läuft um 20.15 Uhr im ZDF der Spielfilm „Ohne einander“, in dem der Rothenburger die Hauptrolle des Schriftstellers Silvio Klein spielt (über das Leben von Martin Walser). Und im Moment arbeitet er zusammen mit Tochter Marie an einem Opernlibretto für ein Stück, in dem das Leben einer Berliner Jüdin geschildert wird, die im Konzentrationslager umkommt. Und mittendrin hat er nun Feuer gefangen für Toppler! Die ersten Gespräche versprechen Früchte zu tragen.
„Das ist ja ideal, nur hier kann man ein solches Theater machen, ich könnte mir keinen besseren Ort in Rothenburg vorstellen“, zeigt sich Klaus Pohl überzeugt, als wir im Museums-Innenhof stehen. Begeistert schreitet er über den Hof, testet Blickwinkel, prüft die Akustik und eilt schon in Theaterlaune die Treppe rauf und runter. „Hier braucht man gar nichts mehr, die Bühne ist schon fertig, Romeo und Julia muß unbedingt in diesem Theaterhof gespielt werden!“ lautet die spontane Reaktion. Und der welterfahrene Theatermann und gebürtige Rothenburger glaubt, dass „genau so ein Theater in Rothenburg überfällig ist!“ Aber nicht nur hier habe die Stadt „ein unglaubliches Potential, das noch nicht ausreichend genützt ist“. Er sieht sogar „innerhalb des europäischen Orchesters“ in der Theaterlandschaft die Möglichkeit solch eine reizvolle Bühne zu etablieren – und damit auch an kulturelle EU-Zuschußtöpfe heranzukommen.
Richtig angepackt sei das für Rothenburg nicht nur eine geistige, sondern langfristig auch eine wirtschaftliche Bereicherung, obwohl Theater von Subventionen leben müsse. Vom Namen „Heinrich-Toppler-Theater“ ist Klaus Pohl hundertprozentig überzeugt, denn das sei etwas Eigenständiges in Verbindung mit einer historisch herausragenden Figur, zu der nicht zuletzt Weitblick gehört hat. In Kombination mit dem ehemaligen Dominikanerinnenkloster und einem sehenswerten Museum sowie der Umgebung bis hin zur Judengasse könne hier etwas Einmaliges entstehen, das Touristen wie die Leute aus der Region anlockt. Die dichte Theaterlandschaft ist dabei für Klaus Pohl kein Hindernis, eher eine Chance für die Vermarktung des Landstrichs als Theater-Landschaft. Zusammen mit Gastronomie, Hotellerie und Touristikanbietern ließen sich Theaterwochen vermarkten, bei denen man in Rothenburg logiert und von hier aus außer dem Toppler-Theater auch Feuchtwangen, Hall, Röttingen oder Dinkelsbühl buchen kann.
Aber Klaus Pohl kann sich noch mehr flankierend zu einem zweimonatigen Saisontheater vorstellen. Szenische Lesungen, einen Stücke-Wettbewerb als Rothenburger Toppler-Theater-Preis vielleicht sogar mit einer hochkarätig besetzten internationalen Jury. Da Klaus Pohl in Wien nicht nur zum Burgtheater-Ensemble gehört, sondern auch am Max-Reinhard-Seminar szenisches Schreiben und Regiepraxis unterrichtet, würde er sich selbst für etwa drei Wochen bei einem solchen Rothenburger Theaterseminar einbringen. Hier ließe sich auch der Bogen zum Goethe-Institut spannen, das bislang Theaterleute vorrangig in Berlin unterbringt.
Für die örtliche Theaterinitiative ergeben sich nach solchen Anregungen und Zusagen jetzt ganz neue Perspektiven, die wohl nur umzusetzen sind, wenn die Stadt mitzieht. OB Walter Hartl ist nach dem Kennenlernen von Klaus Pohl überzeugt, man müsse eine solche Chance nutzen. Eine der ersten Hürden ist die Frage, ob der renovierungsbedürftige Spielort überhaupt bis 2008 nutzbar wäre. Klaus Pohl dazu: „Dieser Ort spielt mit, der hat schon angefangen zu spielen, er wartet nur noch auf die Akteure!“
Klassische und moderne Stücke gehören auf diese Bühne, meint der Schauspieler und betont, dass sich sogar Regisseur Jürgen Flimm (Leiter der Salzburger Festspiele) beim großen Fest der Künste „Ruhr-Triennale“ mit dem Minnegesang des 11./12. Jahrhunderts befaßt. Rothenburg und seine Geschichte böte viele unausgeschöpfte Möglichkeiten. „Ich würde mich hier gerne engagieren und mit dabei sein, wenn das Heinrich-Toppler-Theater auf den Weg gebracht wird“, sagt Klaus Pohl, der auch noch verrät, das sein Rothenburg-Roman eigentlich fertig ist, „aber noch etwas im Keller reifen muss“.
diba, 15.12.2006
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Berichtet ausführlich über das Toppler-Jahr 2008: Der "Fränkische Anzeiger" aus Rothenburg.
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Stadtrat gibt grünes Licht für Museums-Nordhofsanierung Das Toppler-Theater bekommt Spielstätte
ROTHENBURG – Die Idee eines Heinrich-Toppler-Theaters ist auch beim Stadtrat auf fruchtbaren Boden gefallen, denn einstimmig hat das Gremium in der letzten Sitzung die vorgezogene Renovierung des Museums-Nordhofes für insgesamt 170 000 Euro beschlossen, um diesen als künftige Spielstätte und kulturellen Veranstaltungsort herzurichten. Mit der geplanten Nutzung soll zugleich das Reichsstadtmuseum mehr in den Blickpunkt rücken.
Es war keineswegs abzusehen, dass es zu einer solch einmütigen Ratsentscheidung kommen würde, denn einige waren skeptisch, manche hatten auch den bisher verschlossenen Museums-Nordhof noch nie gesehen. So war es gut, dass dort eine Ortsbesichtigung vor der Sitzung stattfand und die Konzeption nochmals erläutert wurde. Oberbürgermeister Walter Hartl betonte eingangs, es gehe nicht allein um ein Toppler-Theater, sondern um die vielfältige kulturelle Nutzung dieses reizvollen Hofes. Erfreulich sei, dass auch ein bekannter Rothenburger Unternehmer und großer Museumsförderer diese Aufwertung des Reichsstadtmuseums nach Bedarf unterstütze.
Stadtbaumeister Hans Mühleck erläuterte, dass die Sanierung dieses Museumsteiles in den nächsten fünf Jahren zwingend sei. Da jetzt eine sinnvolle Nutzung angestrebt werde, sei es sinnvoll die Baumaßnahme ins Städtebauförderungsprogramm aufzunehmen, denn es gibt dafür entsprechende Zuschüsse. Auch Vertreter der Regierung haben sich vor Ort ein Bild gemacht und das Vorhaben im Kontext mit dem Topplertheater befürwortet. OB und Verwaltung sehen dabei auch das direkt angrenzende sanierungsbedürftige Wohnhaus als ideal gelegen, denn man könne es später für Zwecke des Museums und des Theaters nutzen, wobei vor allem der Einbau von Toiletten vom übrigen Museumsbereich völlig unabhängig machen würde.
Für die Theaterinitiative im Kulturforum erläuterte Ideengeber Dieter Balb das Konzept. Die vorgezogene Renovierung des Museumshofes könne man vor allem deshalb befürworten, weil hier ein neuer interessanter Veranstaltungsort für viele Gelegenheiten von Theater über Kleinkunst und Musik bis zu Vorträgen entstehe. Dank glücklicher Umstände und vor allem der mehr als nur beratenden Mitwirkung des bekannten Dramaturgen, Regisseurs und Autors Klaus Pohl (der in New York und Wien lebt und aus Rothenburg stammt) würde sich die einmalige Chance ergeben ein kleines Profi-Theater zu etablieren. Dabei denke man in bescheidenen Größenordnungen so wie beim Torturmtheater Sommerhausen.
Hingewiesen wurde von der Theaterinitiative auch auf mögliche Zusammenarbeit mit Theatern aus dem fränkisch-hohenlohischen Raum. Hier hätten schon positive Gespräche mit den Intendanten stattgefunden, betonte Dieter Balb. Trägerverein ist das Kulturforum, das alle notwendigen Verträge abschließt und auch mit ehrenamtlichem Personaleinsatz dafür sorgen will, dass es zu keiner nennenswerten zusätzlichen Personalbelastung für das Museum kommt. Der Einbau einer Tribüne für die Bestuhlung sei nicht gewünscht, um das einmalige Ambiente des historischen Hofes nicht zu beeinträchtigen.
Stadtbaumeister Hans Mühleck erläuterte, dass in den 170 000 Euro Gesamtsumme (für die es Zuschüsse gibt) 30 000 Euro für Grundinstallationen zur Nutzung als Theater- und Veranstaltungsstätte enthalten sind. Dazu zählen unter anderem elektrische Anschlüsse, Notbeleuchtung, Sicherheits-Fluchttüren sowie das Herrichten der Stufen zum angrenzenden großen, dem Kloster an der Nordseite vorgelagerten Garten, der bislang ein Schattendasein führt. Die reine technische Theaterausstattung jedoch wird vom Kulturforum im Startjahr auf eigene Kosten angemietet. Das ganze Theaterprojekt müsse klein und ohne große Risiken beginnen und könne nur von Jahr zu Jahr langsam wachsen, wurde betont.
In der anschließenden Stadtratssitzung sprach Stadtrat Dieter Seiferlein von einer „phantastischen Idee“, den Museumshof als Spielstätte für Veranstaltungen auszubauen. Die 140 000 Euro für die Sanierung seien ohnehin notwendig und die dreißigtausend Euro für kulturelle Nutzungen nannte er sehr moderat. Seiferlein aus eigener Erfahrung: „Billiger geht das nicht“. Der Grünen-Stadtrat bat jedoch darum, dass man die Stöberleinsbühne und die Auslagerung der Kulturbrauhausarbeit in den Schlachthof ebenso als wichtig ansieht und nicht nur das Toppler-Theater. „Wir entwickeln Rothenburg zu einer Stadt der vielen kleinen Spielstätten“, meinte er.
Sehr kritische Stimmen gab es zunächst noch aus den Reihen der Sozialdemokraten. Bürgermeister Kurt Förster sprach von großer Skepsis, wenn man an den Unterhalt und die Folgekosten denke, denn es gehe nicht ohne Zuschüsse. Da aber ohnehin die Sanierung nötig sei, falle die Entscheidung leichter. SPD-Stadtrat Bernhard Benz bekannte, dass ihn erst der Ortstermin und die Konzepterläuterung zur Zustimmung veranlassten. Vor allem die gebotenen Chancen durch die Kontakte zu Profis sprächen dafür „das Projekt zu wagen“. Stadtrat Dr. Strobl meinte, man solle das Theatervorhaben unterstützen, müsse jedoch die Kosten im Auge behalten.
SPD-Stadtrat Wolfgang Baumann plädierte dagegen für ein Verschieben des Theaterprojektes, weil man damit „Begehrlichkeiten von anderen wecke, die dann auch einen kulturellen Spielplatz wollen“. Erhebliches „Bauchgrimmen“ hat SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Berger. Er könne den „Zauber des Ortes nicht nachempfinden“, für ihn seien das „Mauern mit alter Treppe und schlechtem Putz“. Er prophezeie, dass am Ende die Stadt finanziell stark gefordert sei. Man brauche Toiletten und anderes, da kämen noch viele Kosten dazu. Stadtrat Gerhard Eggler dagegen will eine solche Chance nicht vergeben. Auch Sommerhausen habe sich ähnlich entwickelt und jetzt habe man beim Toppler-Theater ebenso eine bekannte Persönlichkeit zur Unterstützung. Wenn ansonsten von zuviel Kultur die Rede sei, dann solle man sich lieber bewusst auf ein solches Projekt konzentrieren.
CSU-Fraktionsvorsitzender Hermann Schönborn begrüßte die Bemühungen und hob die glücklichen Konstellationen zu auswärtigen Persönlichkeiten hervor. Ein eigenes Theaterensemble sei zwar utopisch, aber es könne sich dort trotzdem ein Theaterbetrieb entwickeln, nachdem sich „bedeutende Leute damit beschäftigen“. Man solle die Initiative ermuntern auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen, denn das Toppler-Theater wäre ein „Gewinn für die Stadt und eine Abrundung des Kulturangebotes“. Stadträtin Susanne Landgraf sieht eine Aufwertung für das Reichsstadtmuseum, man könne nur gewinnen und gehe kein Risiko ein. Die Förderchancen seien zu nutzen. Für Stadtrat Dr. Scheurer als Theaterbefürworter ist „die Begeisterung der Initiatoren ansteckend und das Konzept überzeugend“.
FRV-Fraktionsvorsitzender Klaus Sudler hält den Hof ohnehin für kurzfristig sanierungsbedürftig und sieht eine gute Chance für das Theater, wenn die Initiative es kostenneutral für die Stadt betreibe, wobei der Ort für vielerlei Veranstaltungen in Frage komme. Stadtrat Hans-Peter Nitt sähe im Museumshof einen idealen Spielort für die Hans-Sachser. Nitt: „Man kann sich dem Zauber dieses Spielortes nicht entziehen!“ Die Hans-Sachs-Spiele würden ohnehin Rückgänge auch auf den weniger geeigneten Kaisersaal zurückführen.
„Das Geld ist nicht in den Sand gesetzt“, fasste der Oberbürgermeister zusammen. Mit Klaus Pohl im Hintergrund habe man eine gute Chance, dass Rothenburg künftig nicht nur mit toten Kutschpferden überregional von sich reden mache. Er sehe auch den Zusammenhang zwischen Kulturangebot und Wirtschaftsstandort, denn die Lebensqualität am Ort sei auch ein Kriterium für viele Unternehmer. Trotz der kritischen Anmerkungen kam es dann doch zu einem überraschend einstimmigen Beschluss für die Maßnahme. Jetzt geht es darum die Zuschüsse zu bekommen und die Sanierung sobald möglich zu beginnen, denn im Sommer 2008 plant das Toppler-Theater die Premiere.
diba, 30.01.2007
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Berichtet ausführlich über das Toppler-Jahr 2008: Der "Fränkische Anzeiger" aus Rothenburg.
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aus: Fränkischer Anzeiger vom 01.12.2006 mit freundlicher Genehmigung der Redaktion. Beim Klick auf die Zeitungsmeldung vergrößert sie sich und ist noch besser lesbar.
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Herz in Rothenburg - Der Dramatiker und Schauspieler Klaus Pohl Von einem, der aus der Provinz in die Welt hinauszieht und Erfolg hat – nicht vom Tellerwäscher zum Millionär, aber vom Obstverkäufer zum erfolgreichen Schauspieler, Dramaturgen, Regisseur und Stückeschreiber! Die lokalen Verhältnisse und sein rebellischer Geist haben ihn Ende der sechziger Jahre aus Rothenburg ob der Tauber in die bayerische Hauptstadt getrieben. Bei Käfers Partyservice fand er sein erstes Auskommen und konnte im Umgang mit den Reichen, wie er in köstlichen Episoden lebhaft zu erzählen weiß, erste schauspielerische Talente nutzen. mehr
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Berichtet ausführlich über das Toppler-Jahr 2008: Der "Fränkische Anzeiger" aus Rothenburg.
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Arbeitskreis zum Topplerjahr
ROTHENBURG – Es ist höchste Zeit, wenn es um die Vorbereitung des Toppler-Gedenkjahres 2008 geht. Zwar fanden schon erste Überlegungen statt, aber es gibt noch keinen Arbeitskreis. Dies soll sich jetzt ändern: noch im November ist eine Zusammenkunft geplant.
Bislang sind vor allem Museumsleiter Dr. Möhring und Stadtarchivar Prof. Karl Borchardt mit Überlegungen zu einer Ausstellung und historischen Beiträgen befasst. Verkehrsdirektor Kempter und der Verkehrsvereins-Vorsitzende Karlheinz Schneider sind im Gespräch und auch weitere Kontakte hat es gegeben. Bislang hört man, es solle auf anspruchsvolle Veranstaltungen als Reihe im Toppler-Jahr 2008 Wert gelegt werden. Das ist auch die von Oberbürgermeister Hartl vorgegebene Linie. Gefragt sind Anregungen von allen, die meinen etwas dazu beitragen zu können.
In der zweiten Novemberhälfte will Kempter zu einem Treffen einladen um daraus schnellstens ein Grobkonzept, eventuell unterstützt von einem kleineren Topplerjahr-Arbeitsgremium, auszuarbeiten. Wenn man Anspruchsvolles auf die Beine stellen will, drängt die Zeit. Neben einem „Toppler-Theater“ (vorerst nur Arbeitstitel für den möglichen Start in eine Rothenburger Sommer-Theatersaison) gibt es als eventuelle Schwerpunktveranstaltung die Idee eines Reichsstädte-Treffens mit großer Festtafel. Auch die Landhege im Hohenlohischen als das von Toppler erworbene Territorium möchte man einbeziehen. Der große Bürgermeister ist 1340 geboren und im Juni 1408 ermordet worden. Dazu ist einiges an Literatur vorhanden.
diba, 03.11.2006
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Berichtet ausführlich über das Toppler-Jahr 2008: Der "Fränkische Anzeiger" aus Rothenburg.
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